In der W24-Sendung "Wirtschaftsreport Wien Spezial" werden Podiumsdiskussionen zu Wien- und wirtschaftsrelevanten Themen ausgestrahlt. Dabei spricht der Wiener Wirtschaft- und Finanzstadtrat Peter Hanke mit zwei bis drei Expert:innen jeweils über ein Thema.
"Die Zukunft kommunaler Infrastruktur"
Am Dienstag fand der erste Wirtschaftsreport Wien Spezial des Jahres im The Hoxton Wien statt. Peter Hanke, Doris Pulker-Rohrhofer, Technische Geschäftsführerin des Hafen Wien und Werner Kraus, CCO Business von Magenta Telekom diskutierten unter dem Titel "Die Zukunft kommunaler Infrastruktur" über die Herausforderungen und Chancen, die u.a. Digitalisierung, Klimawandel und die demografische Entwicklung für die kommunale Infrastruktur Wiens mit sich bringen. Rainer Nowak, stellvertretender Chefredakteur der Kronen Zeitung, übernahm die Moderation und führte durch den Wirtschaftsreport Wien Spezial, der ab Freitag, 21. Februar 2025, vom Wiener Stadtsender w24 sowie von R9, dem Verbund der österreichischen Regionalsender, ausgestrahlt wird.
Innovative Konzepte im Fokus
Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Austausch über innovative Konzepte zur Planung und Entwicklung von städtischen Infrastrukturen. Bei dieser Gelegenheit wurden Lösungsansätze vorgestellt, wie Smart-City-Technologien, die Nutzung erneuerbarer Energien, der Einsatz von KI und eine verstärkte Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteur:innen, um die Potenziale einer zukunftsfähigen Infrastruktur in Wien bestmöglich auszuschöpfen.
"Seit Jahrzehnten liefert die Stadt Wien beständige und vorausschauende Politik – das bedeutet auch, dass wir uns kontinuierlich um die Infrastruktur kümmern. Wien ist in den vergangenen 20 Jahren um die Stadt Graz gewachsen, da muss die Infrastruktur Schritt halten, ob in den Bereichen Mobilität, Energieversorgung, Abfallwirtschaft, Digitalisierung oder nicht zuletzt in den entscheidenden Sektoren der Gesundheits- und Bildungsinfrastruktur", sagte der Peter Hanke.
Eine starke Infrastruktur sei nicht nur für die Bewohner:innen der Bundeshauptstadt wichtig, sondern auch für die Ansiedlung von Unternehmen unerlässlich. Das bestätigt auch Werner Kraus, CCO Business bei Magenta: "Magenta hat in Wien eine extrem gute digitale Infrastruktur, für die wir bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Der Speedtest Global Index von Ookla zeigt, dass unsere Internet-Performance in Wien vergleichbar mit den Top 10 Städten der Welt ist. Sämtliche Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen passieren in enger und guter Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, seien es Grätzl-Digitalisierungen oder etwa die Erschließung neuer Gewerbezonen wie in Liesing."
Ganzheitliche Betrachtung und enge Zusammenarbeit
Eine ganzheitliche Betrachtung und enge Zusammenarbeit zwischen Städten, Kommunen und Unternehmen sei wesentlich, um eine nachhaltige und resiliente Infrastruktur zu gewährleisten. "Daher setzen wir uns das Ziel, Stadtentwicklungsgebiete strukturiert und konzentriert zu entwickeln, wie wir es beispielsweise in der Seestadt erfolgreich umgesetzt haben – zunächst den U-Bahn-Ausbau, dann den entsprechenden Wohnbau und den Ausbau der Energieversorgung etc. Planungssicherheit ist dabei entscheidend, sowohl für die Wiener:innen als auch für die Unternehmen, die in Wien investieren. Die Stadtentwicklung ist ein Gesamtkunstwerk, deshalb haben wir konkrete Pläne für die kommenden Jahre, die wir Jahr für Jahr und Punkt für Punkt abarbeiten", so Hanke.
Die kommunale Infrastruktur soll demnach in Zukunft von der Integration digitaler Technologien und nachhaltiger Lösungen geprägt sein, die eine ressourcenschonende, effiziente und bürgerorientierte Stadtentwicklung fördern. "Als trimodale Logistikdrehscheibe ist der Hafen Wien ein wichtiger Knotenpunkt für die Versorgung und den Handel – von Wien bis Hamburg und in die Türkei. Mit einem gezielten Modernisierungsschub haben wir die Digitalisierung sowohl in der Verwaltung als auch in der Logistik vorangetrieben. Nachhaltigkeit und Wachstum gehen bei uns Hand in Hand, wie unsere CO₂-Bilanz zeigt, konnten bereits acht Prozent Energie und 16 Prozent CO₂ eingespart werden. Der Hafen Wien steht für einen vielfältigen Branchenmix – von Logistikdienstleistungen über Immobilien bis hin zur Filmbranche. Wir wachsen in allen Bereichen, dabei setzen wir vor allem auf den Terminalausbau – entsprechende EU-Förderungen sind dabei essenziell, um den Hafen Wien weiterhin zukunftsfit zu gestalten", so Doris Pulker-Rohrhofer.
Zahlreiche Gäste
Rund 180 Gäste kamen zur Veranstaltung und bekamen Einblicke in die strategische Planung der kommunalen Infrastruktur. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich weiter auszutauschen und zu vernetzen. Im Publikum waren u.a. Louisa Böhringer (Personal Branding), Isabella Brand (Wirtschaftsforum der Führungskräfte), Christine Catasta (Erste Group), Martin Dirnbacher (Büro für Energieberatung), Wolfgang Hammerer (Wirtschaftsforum der Führungskräfte), Martin Heimhilcher (Multi Marking), Brigitte Jank (Röhling+Co. Realkanzlei), Walter Lukner (Payback Austria), Franz Patay (Vereinigte Bühnen Wien), Alexandra Psichos-Prankl (Alexandra Psichos KG), Herbert Rieser (Cafè+Co Österreich), Elisabeth Schwarzinger (Wien Holding), Rudi Semrad (R.Semrad Coachiung GmbH), Ilse Stockinger (Wiener Donauraum), Oliver Stribl (Wien Holding) und Ralf-Wolfgang Lothert (Mitglied der Geschäftsleitung und Director Corporate Affairs & Communication von JTI Austria).
LEADERSNET war bei der Veranstaltung. Einen Eindruck können Sie sich hier machen.
www.w24.at
www.r-9.at
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