Vertrags-Unterzeichnung
Fima Industries: Größter Green Tech Export nach Afrika

| Redaktion 
| 16.09.2024

Der Umwelttechnik-Spezialist sichert sich einen 20-Millionen-Euro-Auftrag in Nigeria.

Das steirische Unternehmen Fima Industries, sicherte sich mit einem Green Tech Projekt das bisher größte österreichische Exportvolumen im Bereich Abfallwirtschaft und grüne Technologien auf dem afrikanischen Kontinent. Nun gibt Markus Maierhofer, CEO von Fima Industries, detaillierte Einblicke in den Bau und die Inbetriebnahme zweier moderner Aufbereitungsanlagen für Haushaltsabfälle in Nigeria, die in den kommenden zwölf Monaten realisiert werden.

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Joseph Agyepong, Außenminister Alexander Schallenberg und Markus Maierhofer © Fima Industries

"Wir haben uns mit diesem Projekt das bisher größte österreichische Exportvolumen im Bereich Abfallwirtschaft und grünen Technologien auf dem afrikanischen Kontinent gesichert", so Markus Maierhofer.

Die bevölkerungsreichste Stadt Afrikas, Nigerias Hauptstadt Lagos, kämpft, resultierend aus dem rasanten Bevölkerungswachstum, mit vielen Problemen. Die größte Herausforderung ist das massive Müllaufkommen und die kaum vorhandene Infrastruktur, um dem Problem irgendwie begegnen zu können. Bisher landet nahezu der gesamte Abfall Nigerias aufgrund fehlender Anlagen unsortiert auf Deponien, Umweltprobleme inklusive.

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Nana Osei-Mainoo (Fima Africa), Markus Maierhofer (Fima Industries) und Boi Awoonor (Fima Africa) © Fima Industries

"Genau auf diesem Bereich haben wir uns konzentriert und können hier gezielt Lösungen anbieten. Auf zwei bestehenden Mülldeponien werden wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Komptech GmbH zwei Hausmüllaufbereitungsanlagen installieren", erläutert der Fima-CEO. Aus dem anfallenden Müll werden die Wertstoffe getrennt und recycelt. Übrig bleiben organische Abfälle, die zu Kompost weiterverarbeitet werden. "Hier haben wir einen doppelten Impact. Zum einen reduzieren wir massiv die Abfallmengen. Zum anderen erzeugen wir dringend benötigten Kompost. Dieser ersetzt importiertem Dünger und hilft im besten Sinn des Wortes, Nigeria grüner zu machen."

Durch dieses Projekt werden lokal mehr als 1.000 grüne Arbeitsplätze pro Anlage geschaffen und insgesamt mehr als 1,2 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart. Die Reduktion des Deponievolumens ein zusätzlicher nachhaltiger Beitrag zum Umwelt- und vor allem Bodenschutz.

Markus Maierhofer: "In den vergangenen fünf Jahren wickelten wir bereits Aufträge im Wert von über 60 Millionen Euro im Green-Tech-Sektor in Subsahara-Afrika ab. Dass wir heute im Rahmen der Eröffnung der neuen Botschaft in Accra dieses Projekt auf den Weg schicken, freut mich doppelt. Schließlich haben wir den Grundstein dafür im vergangenen Jahr im Rahmen der Reise von Bundeskanzler Nehammer nach Ghana gelegt."

Beliefert wird Afrikas größtes Entsorgungsunternehmen, Zoomlion Ghana Limited, ein Tochterunternehmen der Jospong-Gruppe aus Ghana, mit mehr als 85.000 Beschäftigten, vorwiegend im Abfallsektor. "Nach unseren Erfolgen in Ghana, wo wir gemeinsam mit Komptech bereits mehr als 16 Hausmüllaufbereitungsanlagen an Zoomlion geliefert haben, setzen wir nun unseren ersten Fußabdruck in Nigeria, einem sehr wichtigen Zukunftsmarkt für unsere gemeinsame Entwicklung", so Maierhofer abschließend.

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Geschäftsführung Fima Industries und Fima Africa mit Service Team © Fima Industries

Über Fima Industries

Fima Industries GmbH ist ein steirisches Unternehmen und ein Spin-off der Komptech GmbH, das sich auf den Bau von Recyclinganlagen und Equipment für die Abfallwirtschaft spezialisiert hat und eine führende Rolle auf dem afrikanischen Markt einnimmt. Mit umfangreichen Referenzen in Subsahara-Afrika bietet Fima maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Abfallmanagement und grüne Infrastruktur.

www.fima-industries.com

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