Ryan Kaji ist mit seinen Spiel- und Unboxingvideos der geschäftstüchtigste "Kinder-Influencer" – Auf Platz 2 folgt ein Newcomer der den teuersten Feuerwerkskörper gezündet hat.
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Ein Star auf YouTube zu sein, scheint ein durchaus einträgliches Geschäft sein. Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat die bestbezahlten YouTube-Stars des Jahres ermittelt und an der Spitze steht ein 9-jähriger US-Amerikaner namens Ryan Kaji, der mit Spiel- und Unboxingvideos auf seinem Kanal "Ryan's World" sage und schreibe 29,5 Millionen Dollar (24,2 Millionen Euro) verdient hat.
Darüber hinaus hat Kaji noch geschätzte 200 Millionen Dollar (164 Millionen Euro) mit Merchandising, wie "Ryan's World"-gebrandetem Spielzeug oder Kleidung lukriert. Auch soll der "Kinder-Influencer" mit dem Sender Nickelodeon eine Vereinbarung für eine eigene TV-Serie getroffen haben, die ihm mit höchster Wahrscheinlichkeit weitere Millioneneinnahmen bringen dürfte.
Ein 600.000-Euro-Feuerwerk
Auf dem zweiten Platz folgt mit Jimmy Donaldson alias MrBeast ein Newcomer. Pünktlich zum 4. Juli, an dem der amerikanische Unabhängigkeitstag gefeiert wird, hat er ein 600.000 Dollar (491.000 Euro) teures Feuerwerk – inklusive einem Feuerwerkskörper, der alleine 160.000 Dollar (131.000 Euro) gekostet hat und nur mit einem Gabelstapler angehoben werden konnte – gezündet. Das dazugehörige elfminütige Video hat bisher knapp 60 Millionen Views erreicht. Mit Aktionen wie dieser hat Donaldson im vergangenen Jahr 24 Millionen Dollar (19,7 Millionen Euro verdient.
Der dritte Rang geht mit 23 Millionen Dollar (18,8 Millionen Euro) an "Dude Perfect". Dabei handelt es sich um fünf Brüder – Coby Cotton, Cory Cotton, Garret Hilbert, Cody Jones und Tyler Toney – die sich mit Lichtschwertern, Nerfguns (Spielzeugpistolen der Marke "Nerf" – Anm. d. Red.) oder beim Paintball matchen und dabei augenscheinlich mehr Spaß haben, als jedes Kind.
30 Prozent Zuwachs
Forbes schätzt, dass die höchstbezahlten YouTuber zwischen 1. Juni 2019 und 31. Mai 2020 rund 211 Millionen Dollar (173 Millionen Euro) über die Plattform generieren konnten. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. (as)
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